Unser Alltag wird zunehmend hektischer und schnelllebiger – umso störender, wenn uns eine kleine Verletzung, wie ein Schnitt in den Finger oder eine Verbrennung am Herd ausbremsen.

Die Frage ist: Wie können Sie Ihrer Haut helfen, sicher, schnell und mit geringem Narbenrisiko zu heilen, um wie gewohnt weitermachen zu können? Bei einer Verletzung erwarten wir eigentlich, dass die Wunde schnell abheilt und keine Spuren hinterlässt. Das Problem ist jedoch: Die Wundheilung ist ein komplexer Prozess und viele Einflüsse können die Heilung verzögern. Erfahren Sie hier, wie Sie einer Wunde helfen können, sicher, schnell und mit geringerem Narbenrisiko zu heilen.

Die 4 Phasen der Wundheilung

Die Wundheilung ist ein komplexer Prozess, der in vier Phasen unterteilt werden kann. Was genau diese vier Abschnitte charakterisiert und wie Sie selbst einen Beitrag zum Beschleunigen der Wundheilung leisten können, erfahren Sie im Folgenden!

Ablauf der ersten Wundheilungsphase
Blutgerinnung und vorläufiger Wundverschluss. Bei jeder Wunde werden die kleinen Blutgefässe in der Dermis (Lederhaut) verletzt – die Wunde beginnt zu bluten. Körpereigene Gerinnungsfaktoren und Blutplättchen lassen die Blutgerinnung einsetzen, so entsteht ein erster, wichtiger Verschluss der Wunde.
Ablauf der zweiten Wundheilungsphase
Exsudation und Inflammation. Die Blutgefässe im Wundgebiet werden vom Körper weit gestellt, damit Blutzellen ins Wundgewebe einwandern können. Es bildet sich das typische Wundsekret, das körpereigene Enzyme und Botenstoffe enthält und ganz entscheidend für den Heilungsprozess ist.
Ablauf der dritten Wundheilungsphase
Proliferation und Granulation. Proliferation beschreibt den Prozess des Wachstums von Zellen. In dieser Phase der Wundheilung werden neue Zellen gebildet und das geschädigte Gewebe wird durch das sogenannte Granulationsgewebe ersetzt.
Ablauf der vierten Wundheilungsphase
Epithelisation, Regeneration & Reifung. Die neu gebildeten Blutgefässe versorgen das Gewebe mit Sauerstoff und Nährstoffen. Das neu entstandene Gewebe füllt die Wunde weiter.

Auf die vier Wundheilungsphasen folgt die sogenannte Reifephase des Narbengewebes. Wenn eine Narbe entstanden ist, wird sie im Verlauf heller und unauffälliger. Das Gewebe bleibt aber weniger elastisch und geschmeidig.
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Primäre Wundheilung

Eine primäre Wundheilung besteht meist bei aseptischen Wunden bzw. frischen Verletzungen. Die Wundränder sind glatt begrenzt und liegen dicht beieinander. Eine primäre Wundheilung liegt beispielsweise nach einem chirurgischen Schnitt vor, bei dem die Wundränder mit einer Naht verbunden wurden. In der Regel sind diese Wunden innerhalb von 6 – 8 Tagen verheilt.
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Sekundäre Wundheilung

Im Gegensatz dazu, lässt sich bei der sekundären Wundheilung die Wunde nicht durch einen primären Wundverschluss schliessen. Das Infektionsrisiko ist durch den teilweise grossflächigen Gewebeverlust stark erhöht bzw. eine Infektion bereits gegeben. Bei der Abheilung dieser Wunden entstehen häufig grössere Vernarbungen. Sekundäre Wundheilung findet sich beispielsweise bei akuten Wunden mit grossem Gewebsverlust, wie bei Hundebissen, wenn ein primärer Wundverschluss nicht möglich ist, oder bei chronischen Wunden.
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Innere Wundheilung

Die Förderung der Wundheilung hängt nicht nur von äusseren, sondern auch von inneren Faktoren ab. Möchte man eine Wunde schnell loswerden, sollte man einen Blick auf seine Ernährung richten. Denn für die Zellerneuerung benötigt der Körper Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente – und Energie. Hat man sich einen Schnitt zugezogen, ist daher eine Diät fehl am Platz. Bei der Wundheilung sind vor allem Zink, Kuper und Eiweisse gefragt. Während Zink die Zellerneuerung der Haut beschleunigt und Kupfer an der Neubildung von Blutgefässen beteiligt ist, unterstützen Proteine das Abheilen der Wunde.
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Äussere Wundheilung

Normalerweise heilen Wunden zwar von innen heraus, Trotzdem gibt es aber einige Möglichkeiten den Regenerationsprozess der Wunde auch von aussen zu unterstützen. Das wichtigste bei der Versorgung der Wunde ist das Desinfizieren und richtige Pflegen der Wunde. Ist die Wunde an der Oberfläche bereits verschlossen, helfen zum Beispiel Salben und Hausmittel wie beispielsweise eine Kamillentinktur dabei, die Heilung zu fördern.
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Wie können Sie die Wundheilung beschleunigen?

Wenn Sie Ihre Wundheilung beschleunigen möchten, gibt es einige Dinge, die es zu beachten gibt! Welche das genau sind, verraten wir Ihnen hier: 

1. Reinigen

Eine saubere und gereinigte Wunde ist der erste Schritt für eine optimale Heilung. Reinigen Sie die Wunde mit dem Hansaplast Wundspray, um effektiv vor Infektionen zu schützen und Schmutz, Bakterien und sonstige Partikel aus der Wunde zu entfernen. Trocknen Sie anschliessend vorsichtig die Wunde und die umliegende Haut. Lesen Sie hier mehr zum Thema Wundreinigung
Eine Mutter sprueht das Hansaplast Wundspray auf das aufgeschundene Knie ihres Kindes Wundheilung foerdern
Das Hansaplast Wundspray reinigt Wunden schmerzfrei.

2. Schützen

In einem zweiten Schritt schützen Sie die Wunde vor Schmutz und Bakterien, um eine ungestörte Heilung zu ermöglichen. Schützen Sie die Wunde mit einem Pflaster, einem sterilen Wundverband oder einer Kompresse von Hansaplast. Lesen Sie hier mehr zum Thema Wundschutz
Das Knie eines Maedchens wird mit einem Pflaster zur Wundheilung verarztet
Die Hansaplast Pflaster haften auch beim Duschen und Baden.

3. Heilen

In einem dritten Schritt können Sie Ihrer Wunde helfen, sicher, schnell und mit geringerem Narbenrisiko zu heilen. Studien zeigen, dass die Zellteilung und die Gewebeneubildung unter feuchten Wundheilungsbedingungen schneller und optimierter ablaufen können. Darüber hinaus entsteht in dem feuchten Wundmillieu kein Wundschorf, der den schnellen Wundschluss behindern kann. So wird das Risiko der Narbenbildung reduziert und die Haut sieht nach der Heilung glatter und schöner aus.
Die Hansaplast Wundsalbe wird auf das Knie eines Kindes aufgetragen.
Die Wundheilsalbe hilft Narben zu reduzieren.
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Die natürliche Wundheilung fördern mit Hansaplast

Um die Wundheilung zu unterstützen und zu beschleunigen, tragen Sie bis zur vollständigen Heilung täglich Hansaplast Wundheilsalbe auf. Bei Bedarf können Sie die Wunde mit einem Hansaplast Pflaster, einem sterilen Verband oder einer Kompresse abdecken. Die Salbe bildet einen atmungsaktiven Schutzfilm auf der Wunde und sorgt für eine optimale, feuchte Heilungsumgebung. Hansaplast Wundheilsalbe fördert so nachweislich eine schnelle Wundheilung und reduziert das Risiko von Narbenbildung. Das praktische Wundversorgungs-Set zur schnellen Wundheilung ist ausserdem der perfekte Begleiter im Alltag.
Die Hansaplast Wundheilssalbe zur Wundheilung
Optimal versorgt mit Hansaplast.

Das Hansaplast Schnelle Heilung Pflaster zur schnellen Wundheilung

Die Hansaplast Schnelle Heilung Pflaster sorgen für eine feuchte Wundumgebung mit optimalen Wundheilungsbedingungen. Die Pflaster eignen sich für alle kleineren Wunden, auch nach Eingriffen. 
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Konsultieren Sie einen Arzt, wenn es sich um eine tiefe Wunde handelt, die Wunde stark blutet oder Sie Anzeichen einer Infektion bemerken, wie z. B. Rötung, Schwellung, Schmerzen oder Überwärmung. Suchen Sie ebenfalls einen Arzt auf, wenn Sie nicht in der Lage sind, die Wunde selber zu reinigen oder Fremdkörper aus der Wunde entfernen zu können. Wir möchten Sie darauf aufmerksam machen, dass zwar alle o. g. Tipps und Ratschläge mit Sorgfalt zusammengestellt wurden, aber keineswegs medizinische Beratung und Behandlung ersetzen können. Lesen Sie bitte immer die Anwendungshinweise bzw. Packungsbeilagen unserer Produkte sorgfältig durch. Wichtig: Wenden Sie sich bei Fragen zur Wundbehandlung an medizinisches Fachpersonal. Die Informationen dieser Website sind nicht als Grundlage für Selbst-Diagnose, Behandlung und Medikation gedacht. Sollten Sie ein gesundheitliches Problem haben oder vermuten, suchen Sie einen Arzt auf und folgen Sie seinem Rat unabhängig von den Informationen, die Sie auf dieser Webseite erhalten haben.