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Wie unterstützt Wundschutz eine schnelle Heilung?

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Das Wichtigste in Kürze:

  • Für einen optimalen Heilungsprozess ist es wichtig, dass die Wunde frei von Bakterien und Keimen gehalten wird.
  • Auch die richtige Reihenfolge der Wundversorgung ist für die Heilung ausschlaggebend: reinigen, schützen, heilen lassen.
  • Hansaplast Pflaster unterstützen den Heilungsprozess der Haut durch feuchte Wundheilung und bietet für jede Wundart die passende Lösung.

Warum sollten man Wunden mit einem Pflaster schützen?

Der richtige Wundschutz durch ein geeignetes Pflaster ist für einen ungestörten Heilungsprozess besonders wichtig. Eine offene Wunde ist anfällig für äussere Einflüsse, die zu Infektionen, Schwellungen oder anderen Komplikationen führen können.
Bakterien: Eine offene, nicht durch ein geeignetes Pflaster geschützte Wunde ist eine Eintrittspforte für Bakterien, die Infektionen verursachen und die Heilung verzögern können. 
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Wasser: Wasser in Seen, Pools und Schwimmbädern ist oft von Bakterien und anderen Verunreinigungen betroffen. Wunden sollten nur gut geschützt mit Wasser in Berührung kommen, denn Bakterien und andere Verunreinigungen können zu einer Wundinfektion führen und damit den Wundheilungsprozess verzögern. Wasser und Feuchtigkeit lassen die Haut zudem aufquellen. Das kann nicht nur den Wundverschluss beeinträchtigen – auch Bakterien und Keime können eindringen und das Risiko einer Wundinfektion zusätzlich begünstigen.

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Feuchte Wundheilung: Der Schutz von Wunden nach dem Prinzip der feuchten Wundheilung unterstützt den natürlichen Heilungsprozess der Haut. Dieses Prinzip wird auch in Krankenhäusern zur Versorgung chronischer Wunden eingesetzt. Wunden heilen nachweislich besser und schneller. Und: Die Wahrscheinlichkeit einer Narbenbildung ist geringer, als bei trockener Wundheilung.

Wie sollte gute Wundversorgung für eine optimale Heilung aussehen?

Im Falle einer blutenden Wunde, stoppen Sie die Blutung durch Druck, idealerweise mit einer sterilen Kompresse. Wenn die Blutung anhält, legen Sie weitere Pads auf und, üben Sie Druck auf die Wunde aus. Bei einer kleinen Verletzung sollten Sie die Wunde anschliessend reinigen, mit dem richtigen Pflaster schützen und heilen lassen. Im Falle einer grösseren Wunde konsultieren Sie umgehend einen Arzt. Bei kleineren Wunden führt diese Reihenfolge Schritt für Schritt zur Heilung:

Schritt 1 – Reinigen:

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Die Reinigung der Wunde von Schmutz und Bakterien ist der erste Schritt für eine optimale Wundheilung. Um die Wunde vor Infektionen zu schützen, sprühen Sie Wundspray, z. B. Hansaplast Wundspray, aus einer Entfernung von ca. 10 cm auf die gesamte Wundoberfläche. Bei Bedarf wiederholen. Trocknen Sie anschliessend vorsichtig die Wunde und die umliegende Haut.

Schritt 2 – Schützen:

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Guter Wundschutz sollte immer Teil der Wundversorgung sein. Der zweite Schritt ist der Schutz der Wunde vor Schmutz und Bakterien, um eine ungestörte Heilung zu ermöglichen. Schützen Sie die Wunde mit einem Pflaster von Hansaplast. Wechseln Sie das Pflaster oder den Verband täglich – es sei denn, Ihr Arzt empfiehlt etwas anderes.

Schritt 3 – Heilen:

Pommade cicatrisante

In einem dritten Schritt können Sie Ihrer Wunde helfen, sicher, schnell und mit einem geringeren Narbenrisiko zu heilen. Tragen Sie dafür die Hansaplast Wundheilsalbe regelmässig bis zur vollständigen Heilung auf. Für optimale, feuchte Wundheilungsbedingungen tragen Sie vorsichtig ein bis zwei Mal täglich einen dünnen Film auf. Achten Sie darauf, dass die Tubenöffnung nicht mit der Wunde in Kontakt kommt. Die Heilsalbe kann auf kleinere, oberflächlich, offene Wunden in jeder Phase des Heilungsprozesses angewendet werden. Schützen Sie die Wunde bei Bedarf zusätzlich mit einem Hansaplast Pflaster wie Elastic, Universal, Sensitive oder Kids.

Welches Pflaster ist das richtige für meine Wunde?

Die Wahl des Pflasters hängt von der Art der Wunde und den individuellen Bedürfnissen ab. Für sensible Haut eignen sich hautfreundliche Pflaster, bei Kontakt mit Wasser sind wasserfeste Varianten ideal, und für stark beanspruchte Stellen bieten Pflaster mit extra starker Klebekraft sicheren Halt.

Welches Pflaster ist bei empfindlicher Haut geeignet?

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Hansaplast Sensitive Pflaster sind besonders hautfreundlich und eignen sich für alle Arten von kleineren Wunden bzw. Verletzungen. Das besonders hautfreundliche Material ist hypoallergen und flexibel. Die nicht verklebende Wundauflage schützt und polstert die Wunde. Die starke und hautfreundliche Klebkraft sorgt dafür, dass das Pflaster nicht verrutscht.

Welches Pflaster darf nass werden?

Aqua Protect

Wasserfeste Pflaster dürfen auch mal nass werden. Mit dem Hansaplast Aqua Protect können Sie duschen, baden oder sogar schwimmen gehen. Ausserdem ist es ideal, wenn Sie z. B. eine kleine Wunde an der Hand haben, die häufig nass wird –  etwa in der Küche.

Gibt es Pflaster, die stark beansprucht werden können?

Extra Robut Waterproof
Ja, in diesem Fall benötigen Sie ein extra robustes Pflaster. Hansaplast Extra Robust Waterproof wurde für extreme Bedingungen entwickelt. Diese widerstandsfähigen Pflaster sind flexibel, wasserfest und bieten wirklich stabilen Schutz – selbst bei einem schlammigen Fussballspiel oder während eines Outdoor-Wochenendes.

Gibt es Pflaster, die bei Bewegung nicht verrutschen?

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Wenn Sie sich trotz Verletzung viel bewegen müssen, brauchen Sie ein besonders flexibles Pflaster. Hansaplast Elastic schützt hervorragend bei kleinen Wunden an Gelenken und viel bewegten Körperteilen. Diese extra flexiblen Pflaster sind dehnbar und kleben dadurch auch auf schwierigen Stellen der Haut.

Mit welchem Pflaster kann ich grössere Wunden schützen?

Sensitive XL/XXL/3XL/4 XL
Hansaplast bietet eine Reihe von XL- und XXL-Pflastern für den Schutz von mittelgrossen und grösseren Wunden.

Welches Pflaster ist für kleine Alltagswunden am besten geeignet?

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Hansaplast Universal Pflaster sind insbesondere für kleinere Kratzer und Schürfwunden gedacht. Diese Allzweckpflaster sind atmungsaktiv, wasserabweisend und schützen alle Arten von kleinen Wunden. Lesen Sie mehr über das richtige Pflaster für Ihren Bedarf in unserem Einmaleins der Wundversorgung.

Was kann ich tun, damit Wunden besser heilen?

  • Achten Sie darauf, dass die Wunde gut geschützt ist. Wechseln Sie das Pflaster möglichst täglich – es sei denn, Ihr Arzt hat etwas anderes empfohlen. Sollte sich das Pflaster ablösen, verwenden Sie ein neues.
  • Lassen Sie die Wunde möglichst in Ruhe abheilen. Sollte sich Schorf bilden, versuchen Sie nicht ihn zu entfernen. Achten Sie darauf, dass kein Stoff auf der Wunde reibt und tragen Sie lose Kleidung, die keinen Druck auf die Wunde ausübt.
  • Schützen Sie die Wunde vor direkter Sonneneinstrahlung. Sonnenlicht bzw. UV-Strahlung kann zu Hyperpigmentierungen, also sichtbaren Verfärbungen der Haut, führen und es können leichter sichtbare Narben zurückbleiben.

Konsultieren Sie medizinisches Fachpersonal, wenn es sich um eine tiefe Wunde handelt, die Wunde stark blutet oder Sie Anzeichen einer Infektion bemerken, wie z. B. Rötung, Schwellung, Schmerzen oder Überwärmung. Holen Sie ebenfalls medizinische Hilfe, wenn Sie nicht in der Lage sind, die Wunde selbst zu reinigen oder Fremdkörper aus der Wunde entfernt werden müssen.   

Wir möchten Sie darauf aufmerksam machen, dass zwar alle oben genannten Tipps und Ratschläge mit Sorgfalt zusammengestellt wurden, aber keineswegs medizinische Beratung und Behandlung ersetzen können. Lesen Sie bitte immer die Anwendungshinweise bzw. Packungsbeilagen unserer Produkte sorgfältig durch. Wichtig: Wenden Sie sich bei Fragen zur Wundbehandlung an medizinisches Fachpersonal.   

Die Informationen dieser Website sind nicht als Grundlage für Selbstdiagnose, Behandlung und Medikation gedacht. Sollten Sie ein gesundheitliches Problem haben oder vermuten, suchen Sie auf jeden Fall einen Arzt auf und folgen seinem Rat unabhängig von den Informationen, die Sie auf dieser Webseite erhalten haben.   

Zuletzt aktualisiert: 19.12.2025

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