Wie entstehen Muskelschmerzen?

Muskelschmerzen entstehen häufig infolge einer Fehlbelastung, einer Verletzung oder auch bei Überanstrengung. Einfache Infektionskrankheiten wie eine Grippe können ebenso damit zusammenhängen und sich auf diverse Muskeln auswirken. Nur selten stecken andere Erkrankungen wie des Immunsystems, Skeletts oder Nervensystems dahinter. Auch einige Medikamente können Muskelschmerzen auslösen.

Die häufigsten Ursachen für Muskelschmerzen

In etwa einem Drittel der Fälle sind Muskelschmerzen die Folge einseitiger Belastungen und Verspannungen. Betroffen ist davon meist der Bereich von Schulter, Nacken und Rücken. Auch Sport ist eine häufige Ursache für Muskelschmerzen. Welche weiteren Auslöser dafür verantwortlich sein können, erfahren Sie hier:

Muskelschmerzen durch Eisenmangel

Eisen ist ein wichtiges Spurenelement, das unser Körper vor allem für den lebenswichtigen Sauerstofftransport braucht. Was passiert nun, wenn die Eisenvorräte im Körper erschöpft sind? Es treten Beschwerden auf. Symptome von Eisenmangel sind zum Beispiel Kopfschmerzen, Müdigkeit, verminderte Leistungsfähigkeit und Blässe. Weitere Mangelsymptome lassen sich auch an Schmerzen in den Muskeln erkennen. 
Eine Frau schluckt eine Eisen-Tablette gegen Muskelschmerzen durch Eisenmangel
Vorsicht: Ein Eisenüberschuss kann schädlich sein.

Muskelschmerzen durch Sport

Wer kennt es nicht? Nach einer intensiven Sporteinheit sind die Glieder am nächsten Morgen besonders müde und jeder Muskel schmerzt. Dieses Phänomen kennen wir unter dem Begriff Muskelkater. Wenn eine Überbelastung durch Sport oder andere körperliche Aktivitäten stattgefunden hat, entstehen dabei oft winzige Muskelfaserrisse. Sie sind der Grund für die Schmerzen.  Zum Glück gibt es jedoch ein paar Tipps, wie Sie Muskelschmerzen nach dem Sport vorbeugen können: 
Eine Frau in Sportkleidung dehnt sich, um Muskelschmerzen vorzubeugen.
Ausgiebiges Dehnen kann Muskelschmerzen lindern.
  1. Aufwärmen! So fördern Sie die Funktionsfähigkeit des Muskels und regen die Durchblutung an. Das Verletzungsrisiko sinkt.
  2. Übermut tut selten gut – Trainingseinheiten sollten Sie im Idealfall kontinuierlich steigern, um die Muskeln nicht zu schnell zu sehr zu belasten.
  3. Cool-down – leichtes Dehnen nach der Trainingseinheit ist mindestens so wichtig wie davor und wirkt sich positiv auf die Regeneration aus. 
 
Seitenanfang

Muskelschmerzen durch Corona

Harmloser Grippevirus oder doch Corona-Infektion? Beide Krankheitsbilder äussern sich durch Symptome wie Gliederschmerzen und Muskelschmerzen am ganzen Körper. Schmerzen in Muskeln und Gelenken können auch nach einer Corona-Infektion als Spätfolge auftreten. 
Eine kranke Person klagt über Muskelschmerzen durch Corona
Muskelschmerzen – häufiges Symptom von Long-Covid.
Seitenanfang

Muskelschmerzen in den Oberschenkeln

Eine wichtige Sehne verläuft entlang der Aussenseite des Oberschenkels. Ist diese verspannt, kann das unangenehme Muskelschmerzen an der Aussenseite des Oberschenkels zur Folge haben. 
Eine Frau hält ihren schmerzenden Oberschenkel fest
Durch den Oberschenkel verlaufen wichtige Sehnen.
Seitenanfang

Muskelschmerzen in den Oberarmen

Die häufigste Ursache für Muskelschmerzen in den Oberarmen ist eine Überbelastung der Muskeln. Nach wenigen Tagen sollten die Beschwerden in diesem Fall abklingen. Wichtig ist, dem Muskel genug Zeit zur Regeneration zu geben, damit es durch eine erneute Belastung nicht zu gravierenden Folgeverletzungen kommt. 
Mann trainiert seine Oberarme
Überbelastung ist oft die Ursache von Muskelschmerzen.
Seitenanfang

Muskelschmerzen in den Beinen

Ob lange Spaziergänge, tägliches Joggen oder stundenlanges Stehen in der Arbeit: Unsere Beine tragen uns durch den Alltag und müssen damit auch so mancher Belastung standhalten. Muskelschmerzen in den Beinen können durch Kühlen und Hochlagern gemildert werden. Alternativ wirkt auch ein warmes Bad wohltuend, wenn Verspannungen und Muskelkater die Ursachen für die Schmerzen sind.
Personen gehen mit Wanderschuhen auf einen Berg
Die Beine sind besonderer Belastung ausgesetzt.
Seitenanfang

Muskelschmerzen am ganzen Körper

Von Nacken bis hin zu Schultern und Rücken: Verspannungen können den ganzen Körper betreffen. Die Muskelschmerzen sind dabei nicht nur unangenehm, sondern schränken auch die Bewegungsfunktion im Alltag ein. Betroffene von Autoimmunerkrankungen wie Polymyositis oder von Krankheiten wie dem Fibromyalgiesyndrom (FMS) leiden unter Muskelschmerzen am ganzen Körper. Wenn Sie an Muskelschmerzen leiden, die sich über einen langen Zeitraum hinweg nicht bessern, konsultieren Sie einen Arzt!
Eine Frau massiert den Nacken
Muskelschmerzen im Nacken sind sehr unangenehm.
Seitenanfang

Muskelschmerzen in den Wechseljahren

Oftmals werden Muskelschmerzen zwar nicht direkt mit den Wechseljahren assoziiert, können aber durchaus eine Begleiterscheinung sein und äussern sich durch eine eingeschränkte Bewegungsfunktion. Auch ein gewisses Unbeweglichkeitsgefühl am Morgen kann auf Muskelschmerzen hindeuten, die auf die Wechseljahre zurückzuführen sind. 
Eine Frau mittleren Alters lächelt in die Kamera Muskelschmerzen Wechseljahre
Muskelschmerzen: Begleiterscheinung der Wechseljahre
Seitenanfang

Was hilft gegen Muskelschmerzen?

Sie sind unangenehm, aber behandelbar. Wir verraten Ihnen einfache Tipps und Hausmittel gegen Muskelschmerzen.

Hausmittel gegen Muskelschmerzen

Bei Muskelschmerzen können schon simple Hausmittel kleine Wunder bewirken. Welche genau, erfährst du hier:
  1. Ein heisses Bad: Wärme wirkt wohltuend, entspannt den Muskel und regt die Durchblutung an.
  2. Magnesium: Magnesiumreiche Lebensmittel wie Nüsse können Muskelkrämpfe und daraus resultierende Muskelschmerzen vorbeugen.
  3. Viel Wasser trinken! Wasser ist für die Regeneration der Muskeln und die Heilung kleiner Risse besonders wichtig.
 
Eine Frau trinkt ein Glas Wasser Hausmittel Muskelschmerzen
Viel trinken kann Muskelschmerzen vorbeugen.
Seitenanfang