Was sind Gelenkschmerzen?

Bei Gelenkschmerzen treten häufig bohrende, stechende Schmerzen im Gelenk auf. Wussten Sie, dass ungefähr jeder und jede Zehnte an Gelenkschmerzen leidet? Ja, richtig gehört! Ob Schulter, Knie oder Finger: Gelenkschmerzen können am ganzen Körper auftreten und unsere Lebensqualität stark einschränken. Es sind überwiegend jene Gelenke betroffen, die wir Zeit unseres Lebens besonders belasten. Doch was sind die genauen Ursachen und welche Mittel helfen dabei, die Schmerzen zu lindern? 
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Die Ursachen für Gelenkschmerzen

Eine der häufigsten Ursachen ist der natürliche Verschleiss (Arthrose) der Gelenke. Durch repetitive Bewegungen, die über einen langen Zeitraum immer wieder ausgeführt werden, entstehen Abnützungserscheinungen. Dies führt wiederum zu Schmerzen in den Gelenken. Ebenso unangenehm sind Gelenkschmerzen, die durch Entzündungen (Rheuma oder Arthritis) hervorgerufen werden. Seltener können aber auch Infektionen und andere Erkrankungen der Auslöser sein, wie etwa die Gicht. 
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Allgemeine Gelenkschmerzen

Es gibt zahlreiche Symptome für allgemeine Gelenkschmerzen. Sie können ohne erkennbaren Grund oder während einer Bewegung allmählich oder plötzlich auftreten. Es kann vorkommen, dass sie in Ruhestellung wieder verschwinden oder andauern, von kurzer Dauer sind oder über einen längeren Zeitraum bestehen bleiben. Ausserdem können die Schmerzen mit unterschiedlichen Symptomen einhergehen, die mehr oder weniger eine Beeinträchtigung darstellen können. Gelenkschmerzen können aber auch auf eine einfache Verletzung zurückzuführen sein oder beispielsweise in Folge eines Schlags oder Sturzes auftreten. 
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Was tun bei Gelenkschmerzen?

Was können Sie nun tun, wenn Gelenkschmerzen Ihren Alltag bestimmen? Gelenkschmerzen verschwinden häufig wieder von alleine. Wenn Sie jedoch über einen längeren Zeitraum von Schmerzen geplagt werden, können wir Ihnen Folgendes empfehlen: 

Bandage gegen Gelenkschmerzen

Neben der schmerzlindernden Wirkung von Wärme eignen sich auch stabilisierende Bandagen zur Behandlung. Die Hansaplast Bandagen entlasten schwache, schmerzende oder verletzte Gelenke und geben besseren Halt. Dies hilft wiederum dabei, weitere Verletzungen zu vermeiden. 
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Hausmittel gegen Gelenkschmerzen

Medikamente sind die Antwort auf jede Schmerzfrage? Jein. Je nach Ursache lassen sich einige Gelenkschmerzen mithilfe von natürlichen Hausmitteln behandeln: zum Beispiel bei Arthrose, Gicht oder Rheuma. Senf gehört zu den natürlichen Hausmitteln bei Gelenkschmerzen. Senfwickel haben mehrere Effekte: Sie wirken schmerzlindernd, entzündungshemmend und wärmend. Das liegt hauptsächlich an den Senfölglykosiden. Diese Wirkstoffe finden sich auch in Wirsing oder Weisskohl. Kohlwickel eignen sich daher ebenso gut.
Eine Senfpflanze liegt neben einem Wickel als Hausmittel gegen Gelenkschmerzen
Senfölglykoside wirken entzündungshemmend.
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Ernährung bei Gelenkschmerzen

Um Schmerzen in den Gelenken gar keine Chance zu geben, sind die richtige Ernährung und ein gesunder Lebensstil das A und O. Achten Sie daher auf genügend Schlaf, die Vermeidung von Stress sowie ausreichend Bewegung. Als besonders effektiv hat sich eine gesunde Ernährung erwiesen. 

Welche Nahrungsmittel sind gut bei Gelenkschmerzen?

Früchte- und Gemüsesorten mit einem hohen Vitamin C-Gehalt, wie etwa Orangen, wirken besonders schmerzlindernd bei Gelenkschmerzen. Ein weiterer Geheimtipp ist die Kurkumapflanze. Viele kennen Kurkuma als exotisches Gewürz. Das Curcumin in Kurkuma hat aber auch ein hohes medizinisches Potenzial. Es soll entzündungshemmend, schmerzlindernd und antioxidativ wirken sowie den Knochenabbau hemmen.
Kurkuma lindert Gelenksschmerzen
Durch Curcumin schwillt das Gelenk ab.

Welche Nahrungsmittel sollte man bei Gelenkschmerzen meiden?

Unsere Knie federn beim Springen oder Treppensteigen ein Mehrfaches des Körpergewichts – kein Wunder, dass sie bei Übergewicht schneller verschleissen. Welche Nahrungsmittel sollten also bei Gelenkschmerzen vermieden werden? Fleisch und Wurst enthalten Arachidonsäure. Diese gilt als Treibstoff für Entzündungen – auch in den Gelenken – und führt zu Übergewicht. Am besten ist es also, diese nur in Moderation zu geniessen. Bevorzugen Sie stattdessen Fisch. Dieser enthält Omega-3-Fettsäuren, die sich positiv auf unsere Knochen auswirken.
Fleisch vermeiden beim Gelenksschmerzen
Vermeiden Sie Fleisch und Wurst.
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Gelenkschmerzen bei Corona

Die häufigsten Symptome bei einer Covid-19-Infektion sind Fieber über 38 Grad Celsius, Husten, Schnupfen, Abgeschlagenheit sowie Kratzen im Hals. Auch wenn das Virus nicht mehr nachweisbar und längst aus dem Körper verschwunden ist, sind viele Betroffenen noch nicht wieder gesund. Gelenkschmerzen zählen daher auch nach einer überstandenen Corona-Infektion zu den häufigsten Beschwerden
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Gelenkschmerzen im Finger

Unsere Hände arbeiten jeden Tag unter Hochdruck: Wir erledigen jede Menge feinmotorischer Arbeiten. Daher ist es kein Wunder, dass sich diese grosse und ständige Beanspruchung früher oder später einmal in unseren Fingern bemerkbar macht. Oft treten zuerst akute Fingerschmerzen bzw. Schmerzen in den Fingergelenken auf. Damit diese nicht in chronische Beschwerden umschlagen, sollten Sie die Ursache aber unbedingt von einem Arzt abklären lassen.
Geschwollene Finger
Tippen auf Handys führt oft zu Gelenkschmerzen.
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Gelenkschmerzen in den Wechseljahren

In den Wechseljahren unterliegt der Östrogenspiegel erst extremen Schwankungen und reduziert sich dann. Durch den Östrogenmangel werden die Gelenke nicht mehr genügend vor Entzündung geschützt. Sind die Gelenke entzündet, beginnen diese zu schmerzen und es bildet sich Gelenkflüssigkeit. Die Folge sind Schwellungen, die oft die Finger und die Schultern betreffen. Eine Hormontherapie scheint naheliegend, sollte aber zuvor mit einem Arzt abgeklärt werden. 
Eine Frau in den Wechseljahren mit schmerzverzerrtem Blick sieht auf ihr Knie Gelenkschmerzen in Wechseljahren
Vitamin D hilft bei Östrogenmangel.
Schmerzen die grossen Gelenke wie Knie oder Hüfte, können Akupunktur, Krankengymnastik und Fischölkapseln hilfreich sein. Bei kleineren Gelenken, zum Beispiel den Fingern, hilft oft schon eine Selbstmassage mit Pfefferminz- oder Rosmarinöl
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