Worauf es beim Wundschutz im Wasser ankommt

Ein kleiner Schnitt im Finger, eine offene Blase nach der Wanderung oder sogar eine grössere Wunde nach einer Operation – jetzt ist es wichtig, dass Sie Ihre Wunde gut versorgen und sie vor äusseren Einflüssen schützen. 

 

Sei es beim Duschen, beim Badeausflug oder beim Geschirrspülen – wenn sich das nicht-wasserfeste Pflaster löst, fällt uns erst auf, wie oft wir mit Wasser in Berührung kommen.

 

Doch heilt das Meerwasser nicht eigentlich meine Wunde? Darf ich mit einer Wunde schwimmen gehen? Und ist eine Wunde die perfekte Ausrede, um ab sofort nicht mehr zu duschen?

 

Wir räumen mit geläufigen Mythen auf und zeigen Ihnen, wie Sie Ihre Wunde optimal schützen und gleichzeitig auf nichts verzichten müssen.

Wunde & Wasser: Das sollten Sie wissen

Wasser und Feuchtigkeit lassen die Haut aufquellen. Das beeinträchtigt nicht nur die Wundheilung, sondern begünstigt das Eindringen von Bakterien und das Risiko einer Wundinfektion. Im Badeurlaub sollten Sie darauf achten, dass Pool- oder Schwimmbadwasser nicht mit der Wunde in Berührung kommt. Denn obwohl es klar und sauber aussieht, können sich darin Bakterien befinden. Das im Wasser enthaltene Chlor kann die Wunde reizen und die Wundheilung verzögern.

Auch klar aussehendes Wasser kann Bakterien enthalten.

Querschnitt einer Wunde
Bakterien können tief in die Wunde eindringen.

Ist Meerwasser gut für die Wundheilung?

Zugegeben, die Vorstellung klingt romantisch. Leider handelt es sich dabei um einen Mythos. In vielen Urlaubsorten führt die Kanalisation des Badeortes direkt ins Meer. Somit können die Bakterien über das Meerwasser die Wunde verunreinigen und im schlimmsten Fall zu Infektionen führen. Schützen Sie Ihre Wunde daher auch im Meer mit einem wasserfesten Pflaster.
Kind läuft ins Meer
Das Meer tut gut, die Wunde sollten Sie aber schützen.
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Entdecken Sie unsere wasserfesten Pflaster

Hansaplast Aqua Protect: perfekt für kleinere Wunden

Hansaplast Aqua Protect Pflaster bieten Schutz beim Waschen, Duschen und Baden. Sie sind wasserdicht, verfügen über eine zuverlässige Klebkraft und schützen die Wunde mit einer weichen Wundauflage. Die Pflaster sind als Strips in verschiedenen Grössen erhältlich.
Hansaplast Aqua Protect Pflaster
Wasserfeste Pflaster sind ideal zum Schwimmen.

Schwimmen mit Pflaster

Damit dem Badespass nichts im Weg steht, helfen unsere wasserfesten Pflaster. Doch damit diese Ihre Wunde zuverlässig vor Wasser schützen, müssen Sie bei der Wundversorgung ein paar Dinge beachten. Wir zeigen Ihnen, worauf Sie achten sollten.

Wie sieht die perfekte Wundversorgung aus?

Immer daran denken, die Hände sorgfältig mit Wasser und Seife zu waschen, bevor Sie eine Wunde behandeln. 

Das Wichtigste für die Wunde ist Ruhe. Reibung und Druck sollten vermieden werden.
Abschliessend muss die betroffene Hautpartie gereinigt werden. Hierzu eignen sich spezielle Wundreinigungsprodukte, z.B. Hansaplast Wundspray. Gegebenenfalls sollte die Wunde zusätzlich desinfiziert werden. Als Hilfsmittel zum Reinigen wird eine sterile Kompresse oder ein sauberes Tuch empfohlen. Dann die Stelle vorsichtig trockentupfen. Sollten Fremdkörper wie z.B. Glassplitter in der Wunde stecken: nicht selber entfernen – dies sollten Sie medizinischen Fachkräften überlassen.
Ist die Wunde gereinigt und die Blutung gestillt, sollte ein Pflaster appliziert werden. Achten Sie darauf, dass das Pflaster faltenfrei und ohne Zug appliziert wird, um einen optimalen Wundschutz zu gewährleisten.
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Das sagt der Experte:

Interview mit Carsten Hartkopf, Forschung & Entwicklung, Beiersdorf AG

Das A und O der Wundheilung ist, dass die betroffene Hautpartie schnell und problemlos ohne Störungen von Aussen verheilen kann. Denn nur so ist ein höchstmöglicher Schutz vor Infektionen gegeben. Und Infektionen sind Störfaktor Nummer eins bei der Wundheilung.

24-Stunden Perfekter Wundschutz?
Nur mit Pflaster möglich.


Wasser und Feuchtigkeit lassen die Haut aufquellen. Dadurch kann der Wundverschluss beeinträchtigt werden, Bakterien und Keime können eindringen und das Risiko von Wundinfektionen wird begünstigt.
Carsten Hartkopf, Forschung & Entwicklung von Beiersdorf
Carsten Hartkopf, Forschung & Entwicklung, Beiersdorf AG
Querschnitt eines Pflasters
Wasserfeste Pflaster schützen die Wunde optimal.
  1. Über welchen Zeitraum kann ein Pflaster getragen werden?
    „Vom Beginn bis zur vollständigen Abheilung. Einmal am Tag sollte das Pflaster gewechselt werden. Dadurch kann die Wundheilung kontrolliert  und Entzündungen frühzeitig festgestellt werden. Moderne, wasserfeste Pflaster sind atmungsaktiv und besonders gut verträglich.”
     
  2. Welches Pflaster zu welcher Gelegenheit?
    Ob Schürf- oder Schnittwunde – für jede Gelegenheit gibt es das richtige Pflaster. Spezielle wasserfeste Produkte halten nicht nur die Feuchtigkeit ab, sie verfügen auch über atmungsaktives Material und passen sich flexibel den Bewegungen der Haut an.“

     

  3. Unterstützen Pflaster die Wundheilung?
    „Pflaster unterstützen die Wundheilung vom Zeitpunkt der Entstehung bis zu ihrer vollständigen Abheilung. Ein Pflaster schützt das Gewebe vor mechanischen Irritationen, Verunreinigungen, Wasser und Infektionen.“
     

Wasserdichte Pflaster zum Duschen

Bei kleinen Verletzungen ist die Sache einfach: Ein wasserfestes Pflaster anbringen und schon sind Sie bestens geschützt. Bei grösseren Wunden wie zum Beispiel nach einer Operation reichen einfache Pflaster nicht aus. Oft wird ein strenges Duschverbot verordnet – immerhin müssen die frischen Narben vor Wasser geschützt werden. Damit Sie darauf nicht verzichten müssen, gibt es unsere Duschpflaster im XL-Format.
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Wasserfeste Pflaster für mittlere und grössere Wunden

 

Hansaplast Aqua Protect XL / XXL

Für grossflächige Wunden eignet sich besonders das sterile Aqua Protect XL / XXL Pflaster – ein steriler Wundverband zur Versorgung mittelgrosser bis grosser Wunden. Sie können dieses XL-Pflaster auch nach kleineren operativen Eingriffen verwenden. Das Material ist flexibel, wasserdicht und hält dank seiner starken Klebkraft ideal. Somit ist Ihre Wunde vor Wasser und Feuchtigkeit geschützt. Perfekt als Pflaster zum Duschen, Waschen und Baden.
Hansaplast Aqua Protect Pflaster XL / XXL
Die Hansaplast Aqua Protect Pflaster XL / XXL
Die Pflaster gibt es in zwei verschiedenen Grössen:
  • XL Pflaster in 6 x 7 cm
  • XXL Pflaster in 8 x 10 cm
 
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Duschen nach der OP

 

Darauf sollten Sie achten

  1. Kurze Duschen sind ab dem 2. Tag nach der OP möglich.
  2. Wählen Sie ein pH-neutrales Shampoo & Duschgel.
  3. Verwenden Sie ein Duschpflaster nach der OP, wie zum Beispiel das Hansaplast Aqua Protect XL / XXL Pflaster
  4. Baden sollten Sie erst, wenn die Wunde vollständig verheilt ist (ca. 10 Tage nach der OP).
  5. Meiden Sie UV-Strahlung möglichst in allen Phasen der Wundheilung. Ansonsten kann es zu geröteten, sichtbaren Narben und Hautverfärbungen kommen.

Was Sie sonst beachten sollten

Ob im Haushalt, im Urlaub oder anderswo – um Verletzungen vorzubeugen, haben wir ein paar Tipps für Sie zusammengefasst.

So vermeiden Sie Verletzungen

  1. Damit Wunden gar nicht erst entstehen, können Sie beispielsweise beim Abwaschen Gummihandschuhe tragen, um die Hände vor Schnittverletzungen zu schützen.
  2. Beim Rasieren darauf achten, dass Einwegrasierer nicht zu oft benutzt werden. Werden die Klingen unscharf, wendet man automatisch mehr Druck an, das Risiko einer Schnittverletzung steigt.
  3. Beim Hantieren mit scharfen Gegenständen wie Messern, Scheren, Sägen etc. ausgeruht an die Arbeit gehen. Hektik oder übergrosse Müdigkeit erhöhen das Verletzungsrisiko.
  4. Vorsicht am Beckenrand: Der rutschige Boden sorgt für Verletzungsgefahr. Tragen Sie rutschfeste Badeschuhe, um ein Ausrutschen zu vermeiden.
  5. Scharfe Gegenstände wie Muscheln, Steinchen oder Glasmüll können am Strand lauern. Auch hier empfehlen wir wasserfeste Badeschuhe.
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